Häufig gestellte Fragen zum Theologiestudium

Auf dieser Seite veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen Antworten auf Fragen, die aktuell von vielen Studienbewerbern, Studierenden und Examenskandidaten gestellt werden.


  • Frage: Muss ich mich eigentlich in die Liste der württembergischen Theologiestudierenden aufnehmen lassen?
    Antwort: Wenn Sie sich zum Examen anmelden wollen, müssen Sie in die Liste eingetragen sein. Es empfiehlt sich aber , die Aufnahme in die Liste gleich zu Beginn des Studiums zu beantragen.

  • Frage: Was bringt mir die Aufnahme in die Liste?
    Antwort: Bei der Aufnahme findet ein persönliches Gespräch im Oberkirchenrat statt. Sie lernen dabei Ihre Ansprechperson bei der Landeskirche kennen, an die Sie sich dann mit allen Fragen wenden können.
    Außerdem hängen sämtliche finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten an der Liste, angefangen vom Büchergeld über die Evangelische Studienhilfe bis hin zu Zuschüssen für Studienreisen und Exkursionen, für Auslandssemester und für das studienbegleitende Praktikum.

  • Frage: Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich wirklich einmal Pfarrer werden will. Soll ich dann mit der Aufnahme in die Liste nicht lieber noch warten?
    Antwort: Nein! Die Liste ist unverbindlich. Mit der Eintragung verpflichten Sie sich nicht, später auf jeden Fall Pfarrer/in der Landeskirche zu werden. Wenn Sie sich für ein anderes Studium oder für einen anderen beruflichen Weg entscheiden, können Sie einfach aus der Liste wieder ausgetragen werden. Es ist auch möglich, in eine andere Landeskirche zu wechseln.

  • Frage: An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen in Prüfungsangelegenheiten habe?
    Antwort:
    Die Geschäftsstelle Examen im Evangelischen Stift gibt gerne dazu Auskunft. Die Kontaktinformationen finden sich unter www.evstift.de.

  • Frage: Muss ich für das Theologiestudium immer noch ein Vorpraktikum machen?
    Antwort: Ja! Wenn Sie Theologie mit dem kirchlichen Abschluss studieren, müssen Sie ein mindestens sechsmonatiges Vorpraktikum absolvieren.

  • Frage: Muss ich das Kirchliche Vorpraktikum bei der Kirche oder der Diakonie absolvieren oder gibt es auch andere Möglichkeiten?
    Antwort: Die Diakonie bietet über das Portal www.ran-ans-leben.de eine ganze Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten im In- und Ausland an.
    Sie können Ihr Vorpraktikum auch bei einer Kirchengemeinde machen, aber nicht in Ihrer Heimatgemeinde und bitte möglichst in einem anderen Kirchenbezirk.
    Aber es gibt auch viele andere Möglichkeiten, wie z.B. Freiwilligendienste im In- und Ausland oder auch Erwerbsarbeit bei einer Firma. Die Vorgaben sind lediglich: Mindestens 6 Monate Vollzeitarbeit nach dem Abitur; kein Au pair, kein Work & Travel!
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  • Frage: Ich bin Württembergerin und will in Württemberg Pfarrerin werden. Darf ich dann nur in Tübingen studieren?
    Antwort: Nein. Sie können an jeder evangelisch-theologischen Fakultät (Universität) oder Kirchlichen Hochschule in Deutschland Theologie studieren. (siehe Karte der Studienorte) Mindestens das Examen müssen Sie aber in Tübingen ablegen.

  • Frage: Ich möchte mein studienbegleitendes Praktikum bei einer Auslandsgemeinde absolvieren. Geht das?
    Antwort: Sie richten sich nach den Vorgaben der Fakultät, an der Sie gerade studieren. Wenn Sie am Tübinger Praktikum teilnehmen, können Sie Ihr Praktikum bei einer EKD-Auslandspfarrstelle machen. Es gibt auch das Angebot eines sog. Ökumene-Praktikums. Anderes müssen Sie individuell absprechen. Es schadet auch nichts, einmal bei der Landeskirche nachzufragen, v.a. auch wenn es um die finanzielle Unterstützung eines Auslandspraktikums geht.

  • Frage: Gibt es eine finanzielle Unterstützung für das studienbegleitende Praktikum?
    Antwort: Der Oberkirchenrat gewährt für eventuell entstehende Unkosten (für Anfahrt, Unterkunft und Verpflegung) eine Beihilfe. Dafür gibt es natürlich genaue Regeln, die sie im Abrechnungsformular finden.

 

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