Vielfältige Berufsperspektiven

Als Studentin/Student der evangelischen Theologie steht einem nicht alleine der Weg in den Pfarrberuf offen. Es bieten sich vielfältige Berufsperspektiven und auch alternative Studiengänge können in Betracht gezogen werden.

Religionslehrerin/Religionslehrer werden

Religionslehrerinnen und Religionslehrer begleiten Schülerinnen und Schüler in wichtigen Entwicklungsphasen und geben Orientierungshilfe. Sie tragen dazu bei, dass junge Menschen sich mit zentralen Lebensfragen beschäftigen und vermitteln Inhalte des christlichen Glaubens. Außerdem diskutieren sie mit Schülerinnen und Schülern über aktuelle Themen, für die in anderen Schulfächern kein Platz ist und stehen auch für seelsorgerliche Gespräche in der Schule zur Verfügung.

Akademischer Abschluss in Evangelischer Theologie

Man kann Theologie auch ohne das Ziel, einen kirchlichen Beruf zu ergreifen, studieren. Viele ehemalige Theologiestudierende arbeiten heute etwa in Personalabteilungen bei Unternehmen, im Medienbereich oder sie haben sich selbständig gemacht. Auch das Einschlagen einer wissenschaftlichen Laufbahn ist eine Perspektive.

Evangelische Theologie im beruflichen Lehramt

In Stuttgart an der Universität Hohenheim wird der Studiengang für das Lehramt an beruflichen Gymnasien angeboten. Er besteht aus einem Bachelor- und einem sich anschließenden Masterstudiengang. Evangelische Theologie kann hier als Fach neben Wirtschaftswissenschaften oder Technik studiert werden.

Das andere Studium: Ausbildung zum Diakon / zur Diakonin

In ihrer Arbeit bezeugen Diakoninnen und Diakone die in Jesus Christus sichtbar gewordene Liebe Gottes. Sie helfen damit Menschen durch Wort und Tat, ihr Leben aus Gottes Hand anzunehmen und zu erfüllen.  Sie sind beauftragt, durch Hilfeleistung an Einzelnen und Gruppen materielle, leibliche, seelische und geistliche Not abzuwenden oder zu mildern; sie gehen dabei auch den Ursachen der Not nach. In der Jugend- und Bildungsarbeit der Kirche und im Religionsunterricht machen sie Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit dem Evangelium bekannt. Im Rahmen ihres Auftrags beteiligen sie sich am kirchlichen Dienst der Verkündigung und Seelsorge. Nach der Ausbildung bzw. Aufbauausbildung, werden sie in das Amt der Diakonin oder des Diakons durch die Landeskirche berufen.